Fachtag "Der Wind kommt aus den Bäumen" mit 121 Besuchen im Frieda 23

Dieser Dialog fand tatsächlich in einer Kita statt und lieferte den Titel für den Fachtag „Der Wind kommt aus den Bäumen – Entdecken, Fragen, Forschen im Kita-Alltag“. Aus einer kleinen Frage wurde ein großes Forscher-Projekt rund um die Themen Wind und Luft. Denn Forschen in der Kita – das funktioniert wunderbar. Wie, das fanden 120 Erzieherinnen und Erzieher aus ganz Mecklenburg-Vorpommern auf dem Fachtag der Initiative MINTKids MV im Oktober in Rostock heraus.

Kinder stark machen für die Zukunft – durch frühe Stärkung der Kompetenzen in den Bereichen Mathematik, Informatik, Natur und Technik. Das ist das Ziel des Netzwerks MINTKids MV, einer Initiative der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“, der NORDMETALL-Stiftung und des Ministeriums für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern. Heute fand zur MINT-Bildung eine mit etwa 120 Teilnehmenden sehr gut besuchte Fachtagung für Kita-Erzieher/innen unter dem Titel „Der Wind kommt aus den Bäumen – Entdecken, Fragen, Forschen im Kita-Alltag“ in Rostock statt.

Sozialministerin Stefanie Drese betont: 
„Die frühkindliche, klischeefreie Bildung hat in unseren Kitas in Mecklenburg-Vorpommern einen hohen Stellenwert. Zu den Bildungsbereichen der Kindertagesförderung gehören ausdrücklich auch elementares mathematisches Denken, Welterkundung und naturwissenschaftliche Grunderfahrungen. Eine frühe MINT-Bildung, die den natürlichen Forscherdrang und die Experimentierfreude der Kinder aufgreift, braucht eine gute Begleitung durch geschulte und versierte Fachkräfte. Dies unterstützt mein Ministerium durch Formate wie diesen Fachtag. Gleichzeitig fördern wir das Netzwerk MINTKids, um das Thema naturwissenschaftliche Bildung im Bereich der Kindertagesförderung gezielt im gesamten Land verankern zu können.“

Kirsten Wagner, NORDMETALL-Stiftung aus Hamburg sagt:
„Damit der Wissensdurst und die Experimentierfreude in Kitas optimal gefördert und begleitet wird, ist es wichtig, dass sich Erzieherinnen und Erzieher für MINT begeistern. Hier setzt MINTKids MV als neutrale Informations- und Anlaufstelle an. Wir fördern den Wissens- und Erfahrungsaustausch unter frühpädagogischen Fachkräften – einer wichtigen Gruppe, die viel zur Zukunftsfähigkeit Mecklenburg-Vorpommerns beitragen kann. Denn wer bereits in jungen Jahren Freude daran hat, komplexe Phänomene im Alltag kennenzulernen und zu verstehen, wird diese Erfahrung auch in Schule, Ausbildung und Beruf mitnehmen. Auf diese Weise legen die Fachkräfte in Kitas den Grundstock für selbstbestimmtes Denken und Handeln in unserer technologie- und wissensbasierten Gesellschaft.“

Dr. Ute Gallmeier, Stiftung Haus der kleinen Forscher aus Berlin verdeutlicht:
„Uns geht es darum, Kinder stark zu machen für das 21. Jahrhundert, Kompetenzen zu stärken um einer immer komplexer werdenden Welt erfolgreich begegnen zu können. Wir glauben, dass die alltägliche Auseinandersetzung mit Natur und Technik Neugier, Lern- und Denkfreude fördert. Wir unterstützen Einrichtungen bei der Entwicklung von pädagogischer Qualität. Dafür ist es wichtig, Fachkräfte zu begeistern, ihnen Mut zu machen, sie weiter zu qualifizieren. So können sie Kindern gezielt Chancen eröffnen. Mädchen und Jungen entdecken ihre eigenen Interessen und Talente in den Bereichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Dabei kann das Netzwerk MINTKids MV mit seinen Angeboten an die Fachkräfte einen Beitrag leisten.“

Hintergrund:
Ziel des vom Bildungswerk der Wirtschaft MV e.V. organisierten Fachtages ist die Weiterbildung von Erzieherinnen und Erziehern aus Kitas im Bereich der frühen MINT-Bildung (MINT = Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik). Das Kita-Fachpersonal soll darin bestärkt werden – bezogen auf Themen und Handlungsfelder der frühen MINT-Bildung – eigene Zugänge zu MINT zu finden und alltagsbezogene Ansätze kennenzulernen. Sie haben die Gelegenheit, sich mit MINT-Themen auseinanderzusetzen und werden motiviert, sich in diesem Bereich weiter fortzubilden und neue Ideen in der Praxis umzusetzen und anzuwenden. Zudem erhalten sie Impulse für die Gestaltung früher MINT-Bildung in ihren Kitas und Ideen für Kooperationsmöglichkeiten außerhalb der Kita.

  • Stöbern am Info- und Materialstand
  • Forschen in den Workshops
  • Fachvorträge und Improvisationstheater geben Infos zum Forschen Kindern und der Haltung zu MINT-Themen.
  • Mit 121 Teilnehmenden ist das Frieda23 voll besetzt.

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